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Therapie

Ich biete Einzel- und Paartherapie an.
Eine Sitzung dauert in der Regel 75 Minuten, für Paare 90 Minuten.

Meine private Praxis befindet sich im Haus des "Internationalen Instituts für Bewusstseinserforschung und Psychotherapie e.V. Freiburg".
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I offer single and couple therapy.
The length of one session is 75 minutes (as a rule), for couples 90 minutes.

My private practice is in the house of the "Internationales Institut für Bewusstseinserforschung 
und Psychotherapie e.V. Freiburg".
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 J'offre de la psychothérapie individuelle et pour des couples.
La durée d'une séance est 75 minutes (à la règle) , pour couples 90 minutes.
Les séances prennent place dans la maison du "Internationales Institut für Bewusstseinserforschung 
und Psychotherapie e.V. Freiburg".

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TRANSPERSONALE KÖRPERTHERAPIE
Es gibt ausgefeilte und subtile Techniken der Körpertherapie, die ein gründliches Studium erfordern. Man kann nicht cranio-sacrale Arbeit machen, ohne sich detailliert auszukennen.
Andererseits erscheint es mir geradezu wie ein Vergehen, den Körper aus irgendeinem psychischen Entwicklungsprozess herauszuhalten. Auch das Spirituelle und der Körper erschienen lange Zeit als Antagonisten; so galt es in vielen Schulen als erstrebenswert, über die drei unteren Chakren "hinauszuwachsen". Heute wissen wir, daß keine Heilung ohne diese drei Chakren möglich ist.
Körpertherapeutische Arbeit hat sehr oft noch den Geschmack des Außergewöhnlichen, des gewissen "Extras", neben dem üblichen Sprechen über
Probleme – als ob man dann in ein separates Zimmer gehen würde. Das liegt z.T. daran, daß, wenn der Körper mit ins Spiel kommt, die Konventionen des angepaßten Umgangs miteinander eine weniger starke Rolle spielen. Die Körperlichkeit ist sozusagen der Freibrief für spontanes und mitunter unkontrolliertes Verhalten, was beim kontrollierten Therapeuten selber Angst auslösen kann. Dann kann die Dynamik gefährliche Formen annehmen – nicht weil das, was passiert, gefährlich wäre, sondern weil in dem Moment kein Anker mehr da ist.
In der Transpersonalen Körpertherapie geht es darum, den Körper als permanenten Bestandteil in den therapeutischen Prozeß einzugliedern – zu jedem Zeitpunkt der Sitzung – , so daß in den KlientInnen immer mehr ein Bewußtsein des
Zusammenspiels von mentaler, emotionaler und physischer Ebene entsteht.
Der Zugang zur eigenen Wahrheit ist dann sehr viel direkter als über die trickreichen Wege der Denkmaschine. Es gibt etliche einfache und effektive Wege, den Körper nicht nur am Prozeß zu beteiligen, sondern ihn auch, wenn es angebracht erscheint, Wegführer werden zu lassen.
In solchem Rahmen erscheint es mir für Therapeuten wichtiger, ein zunehmendes Gefühl der Sicherheit im Umgang mit dem Körper zu entwickeln – zu jedem Zeitpunkt der "Unterhaltung" – als über ein fulminantes Repertoire an körpertherapeutischen Techniken zu verfügen.


DIE ARBEIT MIT DEM "INNREN LEUCHTEN"
Die meiste therapeutischen Arbeit scheint darauf abzuzielen, den Zustand der relativen Problemfreiheit, den Zustand der "Normalität" wiederherzustellen; wenn das Problem weg ist – so stellt es sich dar – dann ist das Leben wieder gut.
Die gängigen "Erfolgsstatistiken" bestätigen ja auch: wenn das Symptom verschwunden ist, hat die Therapie was gebracht. Was natürlich auch in gewissem Sinne richtig ist.
Der große Denkfehler liegt darin, daß das Symptom (oder Problem) doch erst aufgetaucht ist, weil der Normalzustand unbefriedigend war. Und unbefriedigend ist er in den meisten Fällen dann, wenn zu wenig Liebe für mich selbst da ist.
Nun kann Selbstliebe vielerlei bedeuten. Sie kann z.B. bewirken, daß ich mich so lasse und mag, wie ich bin. Sehr viele Symptome wollen aber, meines Erachtens, noch auf etwas Gravierenderes hin- weisen, nämlich auf die mangelnde tiefe Freude an der eigenen Art zu sein und sie zu zeigen. Das ist es (wie Nelson Mandela in seiner berühmten Rede sagte), wovor wir am meisten Angst haben. So unendlich Vieles in unserem kulturellen und sogenannten christlichen Denken spricht dagegen.
Es erscheint mir in jedem therapeutischen Prozeß mehr und mehr sinnvoll, diese Freude am Sein und am Ausdruck meiner selbst zu wecken und zu fördern. Das ist lohnende und sehr delikate Arbeit, weil man wissen muß, wie mit den tief und kollektiv verwurzelten Widerständen umgegangen werden kann.
Es verändert den Menschen auf gewaltige Weise, wenn er mit seiner wahren Kraft und inneren Freude in Verbindung tritt – und nicht mit deren Versatzstücken. Es ist auch erstmal oft ein Moment des großen Schreckens.
Es geht beim inneren Leuchten nicht in erster Linie darum, mein Bestes zu geben, sondern die Freude an meinem Besten zuzulassen und zu fühlen. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Viele Menschen versuchen ständig, ihr Bestes zu geben und enden damit nicht selten in einem Zustand der Erschöpfung. Sie unternehmen enorme Anstrengungen, um ein Höchstmaß an Einsatz zu leisten, und dann ist es nie gut genug. Oft enden sie in der Resignation oder sogar Depression – und zwar nicht, weil sie unfähig sind, sondern weil sie ihre unerreichbaren Maßstäbe nicht erfüllen können.
Es sind meist Menschen, die früh lernen mussten, zu viel Verantwortung zu übernehmen und sich dadurch unendlich weit von dem, was sie für sich selbst wollten und brauchten, entfernt haben. Sie wissen dann mitunter gar nicht mehr, was sie selbst brauchen.
Mit dem inneren Leuchten in Kontakt zu kommen, ist für die meisten von uns schwieriger, als unser Bestes zu geben. Dieses Leuchten zu spüren bedeutet, dass ich vor allem erst einmal Freude habe – Freude an meiner Kraft, an meinem Wissen, an der Schönheit meines Ausdrucks, an meiner mir eigenen Art zu sein. Dann ist am Ende immer eine tiefe Befriedigung. Das Leuchten in diesem Sinne zu erlauben, heilt etwas, macht etwas vor langem kaputt Gegangenes wieder ganz.
Jeder und jede von uns hat dieses Leuchten in sich, nur sind der Verstand und das Leuchten meist durch fast unüberwindliche alte Glaubenssätze getrennt. Da spielt die kirchliche Erziehung eine große Rolle, aber auch einfach uralte vererbte Familiengesetze, die tief in den Genen sitzen und die ungetrübte Freude an mir selbst emotional verbieten. Dass sie in den Genen sitzen, bedeutet aber nicht, dass sich die Genstruktur nicht auch verwandeln kann. Dazu muss man zunächst einmal hinschauen, mit welchen subtilen (oder gar nicht so subtilen) Mitteln ich gelernt habe, mich von dieser Freude an mir selbst abzuschneiden. Diesen Prozess überhaupt in Angriff zu nehmen, braucht manchmal ein bisschen Mut, aber ich denke, es lohnt sich.